Förderungen

Förderungen

Wer kann Förderungen für eine 24 – Stunden – Betreuung bekommen?

Für den Erhalt einer Förderung bestehen folgende allgemeine Anspruchsvoraussetzungen:

• Vorliegen eines Betreuungsverhältnisses im Sinne des § 1 des Hausbetreuungsgesetzes
• Anspruch auf Pflegegeld zumindest in Höhe der Stufe 3 nach dem Bundespflegegeld-
  gesetz oder einem Landespflegegesetz;
• Notwendigkeit einer 24-Stunden-Betreuung; bei Beziehern von Pflegegeld ab der Stufe 5
  wird in aller Regel von der Notwendigkeit einer solchen Betreuung auszugehen sein.
  Bei Beziehern eines Pflegegeldes der Stufen 3 und 4 ist die Notwendigkeit einer
  24-Stunden-Betreuung durch eine fachärztliche Bestätigung nachzuweisen.
• Qualitätssicherung: Ab 1. Jänner 2009 müssen die Betreuungskräfte entweder eine
  theoretische Ausbildung, die im Wesentlichen derjenigen eines/r Heimhilfe entspricht,
  nachweisen oder seit mindestens sechts Monaten die Betreuung des Förderwerbers
  sachgerecht durchgeführt haben oder es muss eine fachspezifische Ermächtigung der
  Betreuungskraft zu pflegerischen Tätigkeiten vorliegen. 
• kein Rechtsanspruch, aber Selbstbindung des Bundes.
• Das Betreuungsverhältnis kann in Form
    o der Begründung eines Dienstverhältnisses mit der pflegebedürftigen Person oder 
        einer/einem Angehörigen oder
    o eines Vertrages dieser Personen mit einem gemeinnützigen Anbieter oder
    o durch Beschäftigung einer selbständigen Betreuungskraft bestehen.

» Richtlinien zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung


Unter welchen Voraussetzungen kann ich eine Förderung erhalten?

Neben den allgemeinen Anspruchsvoraussetzungen bestehen folgende Förderungsvoraussetzungen
nach den Richtlinien zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung (§ 21b des Bundespflegegeldgesetzes): 

• Einkommensgrenze 2.500 € netto monatlich (nicht zum Einkommen zählen u. A.
  Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfen, Kinderbetreuungsgeld und
  Wohnbeihilfen)
• Einkommensgrenze erhöht sich um 400 € für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen
  (bzw. um 600 € für jeden behinderten unterhaltsberechtigten Angehörigen)
• Die Gewährung eines Zuschusse ist unabhängig vom Vermögen der pflegebedürftigen
  Person.


Für welche Betreuungskräfte (Inland/Ausland/Verein) kann ein Zuschuss gewährt werden?

Das Betreuungsverhältnis kann in Form

• der Begründung eines Dienstverhältnisses mit der pflegebedürftigen Person oder
  einer/einem Angehörigen oder
• eines Vertrages dieser Personen mit einem gemeinnützigen Anbieter oder
• durch Beschäftigung einer selbständigen Betreuungskraft bestehen.


Welche Einkommensgrenzen sind für die Förderung relevant?

• Ein Zuschuss kann gewährt werden, wenn das monatliche Netto-Gesamteinkommen
  der pflegebedürftigen Person einen Betrag von € 2.500 nicht übersteigt. Nicht zum Ein-
  kommen zählen u.a. Pflegegeld, Sonderzahlungen, Familienbeihilfen, Kinder-
  betreuungsgeld, Studienbeihilfen und Wohnbeihilfen.
• Diese Einkommensgrenze erhöht sich für jeden unterhaltsberechtigten Angehörigen um
  € 400, für einen behinderten unterhaltsberechtigten Angehörigen um € 600.
• Übersteigt das Einkommen die jeweilige Einkommensgrenze um weniger als den
  maximalen Zuschuss (bei Vorliegen von 2 Beschäftigungsverhältnissen € 1.100 bei
  Vorliegen eines Beschäftigungsverhältnisses € 550), so ist der Differenzbetrag als
  Zuschuss zu gewähren. Beträgt die Differenz weniger als € 50, ist kein Zuschuss zu
  gewähren.
 

Betreuung // Pflege // Haushaltsführung